Eröffnung:
Freitag, 13. April 2018, 20:00 Uhr
mit Performance von 20:00-22:00 Uhr
und einer Einführung von Juliane Gebhardt
Über die Ausstellung:
Ziel des Ausstellungskonzepts war es, nicht lediglich Objekte in einen Ausstellungsraum wie in einen Container zu setzen, sondern den Container selbst durch eine künstlerische Intervention zu verändern. Pfeffel bohrte drei Löcher durch mind. 1,5 m dicke Wände und verlegte ein viele Meter langes Baustellen-Seil durch diese Bohrungen.
Über den Künstler:
Simon Pfeffel (*1985 in Nürnberg) lebt als freischaffender Künstler u. a. in Karlsruhe. Seine performative Praxis bedingt es, dass die Reise selbst zu einem entscheidenden Thema seiner künstlerischen Arbeit geworden ist, wodurch ein fester Arbeitsort obsolet wurde. Er studierte freie Kunst an den Staatlichen Akademien der Bildenden Künste Karlsruhe und Stuttgart bei den Professoren Silvia Bächli, John Bock, Christian Jankowski und zuletzt bei Prof. Leni Hoffmann. In seiner künstlerischen Praxis erschafft er Situationen, deren Reiz für ihn darin liegt, dass die Entwicklung und das Ziel zu Beginn nicht abzusehen sind, weil Entscheidungen nicht alleine von ihm getragen werden. Seine Performances sind Ausgangspunkte für menschliche Beziehungen, während derer er zunehmend passiv wird und die Kontrolle über die Situation Stück für Stück an die Rezipienten abtritt. Im selben Maße entwickelt sich das Verantwortungsbewusstsein dieser Personen und ihr Vertrauensverhältnis zueinander, dessen Belastbarkeit über die Dauer seiner Handlungen erprobt werden
„In meiner künstlerischen Praxis erschaffe ich Situationen, deren Reiz für mich darin liegt, dass die Entwicklung und das Ziel zu Beginn nicht abzusehen sind, weil Entscheidungen nicht alleine von mir getragen werden. Meine Performances sind Ausgangspunkte für menschliche Beziehungen, während derer ich zunehmend passiv werde und die Kontrolle über die Situation Stück für Stück an die Rezipienten abtrete. Im selben Maße entwickelt sich das Verantwortungsbewusstsein dieser Personen und unser Vertrauensverhältnis zueinander, dessen Belastbarkeit über die Dauer meiner Handlungen erprobt wird.“ – Simon Pfeffel
Aktuell
Aktion
Love is Louder
Basteltage
Über die Veranstaltung:
Mittwoch/Donnerstag, 10-11. Juni 2026, 14-20 Uhr
im Garten des Atelierhauses Filderstraße 34
Die Vorbereitungen für den CSD 2026 gehen weiter!
Kommt zu den Basteltagen im Kunstraum 34 und gestaltet mit uns bunte Freundschaftsarmbänder sowie Postkarten im Kartoffeldruck-Verfahren für die diesjährige Pride. Ob für euch selbst, zum Verschenken oder als Zeichen der Solidarität – gemeinsam wollen wir kreativ werden, uns austauschen und unseren Auftritt beim CSD vorbereiten.
Keine Vorkenntnisse nötig, Materialien sind vorhanden. Kommt vorbei, macht mit und setzt gemeinsam mit uns ein Zeichen für queere Sichtbarkeit, Vielfalt und Solidarität.
Über die Initiative:
Auch dieses Jahr sind die RAMPE, das Künstlerhaus Stuttgart, die Akademie Schloss Solitude, der Württembergische Kunstverein, der Kunstverein Wagenhalle und zum ersten Mal auch das Kulturzentrum Merlin sowie der Kunstraum 34 gemeinsam auf dem Stuttgarter CSD vertreten, um als Kulturinstitutionen für queere Rechte, Solidarität und Diversität zu demonstrieren.
Wie im vergangenen Jahr haben wir einige Events als Rahmenprogramm und zur Vorbereitung für die Parade mit Bastelangeboten und Siebdruck geplant.
Die CSD-Demonstration findet am 25. Juli 2026 statt.
Wenn ihr mit dabei sein wollt, dann meldet euch gerne unter csd@kuenstlerhaus.de.