Eröffnung:
Freitag, 22. Februar 2018, 20:00 Uhr
Einführung von Annette Wolf
Künstlergespräch:
Freitag, 29. März 2018, 18:00 Uhr
Über die Ausstellung:
Die Ausstellung präsentiert das künstlerische Wiedersehen dreier junger Künstler. Sie sind in enger Nachbarschaft aufgewachsen und greifen daher auf gemeinsame Erinnerungen zurück. Dadurch erfuhren sie eine fast identische formale und ästhetische Prägung. Trotzdem oder gerade deshalb haben sich ihre künstlerischen Ausdrucksformen in unterschiedliche Richtungen entwickelt. In dem Im Experimentierfeld des Ausstellungsraumes wird nun untersucht, welche Fragmente der künstlerischen Aussagen eine Partnerschaftlichkeit eingehen und welche sich durch Autonomie auszeichnen.
Für die Ausstellung entwickelten die Künstler eine Struktur, welche auf die Gegebenheiten des Raumes eingeht und eine Verbindung zwischen den unterschiedlichen künstlerischen Positionen herstellt: Formal herkömmliche Präsentationsformen werden aufgegriffen und zugleich kritisch hinterfragt. Große Formelemente, die zwischen Bühne, Präsentation und Skulptur stattfinden, bilden die Matrix für die individuellen künstlerischen Positionen. Es entsteht ein Spannungsfeld aus Realitätsbezügen und phantastischen Elementen, in das die Besucherinnen und Besucher eintauchen.
Aktuell
Ausstellung
Wovon wir träumen
Marla Fischinger und Johannes Ocker
Über die Ausstellung:
In der Ausstellung Wovon wir träumen zeigen ABK-Alumni Marla Fischinger und Johannes Ocker aktuelle Fotografien, Foto- und Videoinstallationen.
Über die Künstler*innen:
Marla Fischingers künstlerische Praxis setzt sich mit der menschlichen Psyche, psychologischen Prozessen und den damit verbundenen körperlichen Reaktionen auseinander und untersucht deren Auswirkungen auf zwischenmenschliche Beziehungen und gesellschaftliche Strukturen. Dabei arbeitet sie autofiktiv, textbasiert und multimedial. So verwendet sie Medien wie Video, Fotografie und Zeichnung und kombiniert diese mit Text. Die lyrischen und prosaischen Texte entstehen parallel zu bildnerischen Prozessen oder werden integraler Bestandteil installativer Setzungen.
Johannes Ocker fotografiert. Sein Werk ist geprägt von einer subtilen Ironie, die seine tiefe Auseinandersetzung mit ethischen Fragen im Kontext von Mensch, Tier und Zivilisation durchdringt. Ein zentrales Moment ist dabei der phänomenologische Blick auf die Natur und das Erinnerungspotential vorgefundener Orte. Gegenwärtig studiert er als Meisterschüler im Weißenhofprogramm an der ABK Stuttgart.