Studio 34

DARK

am:

21. April 2023, 20 Uhr

 

Mit kollektiv per sē: Malin Grass, Sophie Arbeiter, Hayaka Komatsu, Benjamin Kautter, Natsuko Kono

„DARK“ beschäftigt sich mit der Frage, was in der Abwesenheit des Lichts/des Sehens entstehen kann. Wir werden aus der Dunkelheit ins Licht geboren, also warum haben wir so eine Aversion an die Dunkelheit und warum ist sie uns unangenehm?

Genderfuck

am:

28. April 2023, 20 Uhr

 

Mit Duo R/K: Milena Roder & Tamara Kurkiewicz

„Genderfuck“ thematisiert die Rolle des sozialen Geschlechtes und die damit verbundenen Stereotypen in unserer Gesellschaft. Es kritisiert insbesondere die gesellschaftlichen Vorstellungen von Weiblichkeit und den durch die vorherrschenden Schönheitsideale entstandenen Zwang zum Perfektionismus seitens der Frau.

Eine Kooperation zwischen Kunstraum 34 und Studio Neue Musik /Campus Gegenwart (HMDK Stuttgart).

Différence

am:

13. Mai 2023, 17 Uhr
Eintritt: 9 € /erm. 5 €

 

ShoShō – Ichizu Hashimoto: Kalligraphie, Video,  Junko Yamamoto: Shō, Klavier, Video
Oliver Sascha Frick: Elektronik, Klangregie, Toyomi Iwawaki-Riebel: Lyrik

ShoShō wurde von dem Wort „Differance“, das der französische Philosoph Jacques Derrida (1930-2004) geprägt hat, inspiriert und setzt sich auseinander mit Themen wie „Gesprochene Sprache (Parole) und geschriebene Sprache (Ecriture)“, „aktiv und passiv“, „Différence (Unterschied)“, „Gleichheit“, „Diversität“, „Verzögerung, die ein Aspekt der zeitlichen Differenzierung ist“ und „Differance„.

Das Wort „Différence“ kommt vom Verb „différer“, was sowohl „unterscheiden“ als auch „verzögern, hinauszögern, zurückhalten“ bedeutet. Das Partizip Präsens différant von différer kann zu „Différence“ nominiert werden, was „verzögern, aufschieben, für später aufheben“ bedeutet. „Differance“ entstand durch den Austausch des Buchstabens „e“ durch „a“. Das so veränderte Kunstwort Differance ist eine Nominalisierung der Form von -ance, hat also eine reflexive Nuance, die zwischen Aktiv und Passiv schwebt.

ShoShō wird die Texte der Werke zeitgenössischer japanischer Autorinnen wie Yoko Tawada, Yui Tanizaki und der in Würzburg lebenden Toyomi Iwawaki-Riebel in die Performance einfließen lassen. Die Texte werden geschrieben, kalligrafiert, in verschiedenen Formen visualisiert und als Teil von Musik gespielt. Worte erscheinen visuell und akustisch, werden perzipiert, wahrgenommen um dann wieder in ihrer Gestalt zu zerfallen und zu verschwinden.

Tusche und Töne fließen ineinander. Rhinozerosse treten ein. Der Klang aller Wörter führt in lichte Weite.

Die Performance findet statt im Rahmen des Literaturfestival Stuttgart 2023.

Gefördert durch: