Aktuell
Performance
Paarungszeit
Cindy Cordt und Oliver Herrmann
Performance:
Samstag, 7. Oktober 2023, 19:00 Uhr
Über die Veranstaltung:
„Die soziale Welt setzt sich aus sich ständig reproduzierenden und zugleich in Veränderung begriffenen Ensembles von Praktiken zusammen (…). Praktiken sind sich in der Zeit wiederholende und sich im Raum verbreitende Aktivitäten (…), die von menschlichen Akteuren in ihrer Körperlichkeit ebenso getragen werden wie von anorganischen oder organischen Entitäten, das heißt von Artefakten.“
Dieses Zitat aus der Publikation Spätmoderne in der Krise von Andreas Reckwitz und Harmut Rosa bringt es auf den Punkt: Wir haben Verantwortung mit unseren täglichen Handlungen und in dem Zusammenspiel mit anderen Menschen. Performance als Kunstform spiegelt dieses Zusammenspiel von Menschen im Raum und kann und sollte zum Nachdenken über unser Verhalten und die Rolle in der Gesellschaft anregen. In der Veranstaltungsreihe Paarungszeit treffen sich zwei Künstler*innen, die mit performativen Mitteln oder mit raumgreifenden Arbeiten, die Beziehung zu Betrachter*innen suchen. In Kooperation mit dem Stuttgarter Filmwinter finden sich diesmal ganz konkret die Performerin Cindy Cordt und der mit visuellen Bildwelten und Sound arbeitende Künstler Oliver Herrmann zur Recherche und gemeinsamen Konzeption im Kunstraum 34. Das Zusammentreffen zweier Körper, die mit unterschiedlichen Medien aufeinander Bezug nehmen, findet hauptsächlich vor Ort statt und lässt größtmögliche Freiheiten und Offenheit für Entwicklungen, die schließlich in einer gemeinsamen Aktion am 7. Oktober im Raum präsentiert werden. Ausgangspunkt der beiden Künstler*innen ist das Thema „Wasser“.
In Kooperation mit:
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Workshop
Art Arcade
Spiele entwickeln für die selbstgebaute Kunst-Konsole
Über den Workshop:
Beim Art Arcade entstehen aus Handzeichnungen, Pixel-Editoren oder Fotos eigene künstlerische Games – egal ob Platformer-Games, Top-Downs oder Textadventures. Aus gebrauchter Hardware wird für den Kunstraum 34 eine Spielestation gebaut, auf der die Games anschließend ausgestellt werden. Keine Programmierkenntnisse erforderlich.
Ein medienpraktischer Workshop für Jugendliche mit Chris Binder in Kooperation mit der Stadtteilbibliothek Ost und Labs4Future.
Informationen:
Montag, 03.08.2026 bis Freitag, 07.08.2026,
jeweils von 10:00 bis 16:30 Uhr
kostenlos & für alle zwischen 12 und 16 Jahren,
max. 20 Teilnehmende,
keine Programmierkenntnisse notwendig
Ort:
Kunstraum 34
Filderstraße 34
70180 Stuttgart
Anmeldung:
Anmeldung über stadtteilbibliothek.ost@stuttgart.de
Labs4Future:
„Wie wollen wir hier leben?“ – Um diese Frage dreht sich alles bei Labs4Future, einer Initiative des JFF – Institut für Medienpädagogik im Rahmen des bundesweiten Förderprogramms „Kultur macht stark“. In den kostenlosen und niederschwelligen Angeboten von Labs4Future beschäftigen sich Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren mit dem Aufwachsen in einer digitalisierten Welt. In den medienpraktischen Workshops erschaffen sie beispielsweise Zukunftsvisionen in 3D, schreiben Rapsongs über Zukunftswünsche oder drehen Filme dazu. Sie können eigene Spiele entwickeln oder kleine Roboter programmieren. Die Bildungsangebote werden von lokalen Bündnispartnern gestaltet und umgesetzt, und richten sich insbesondere an junge Menschen aus sozial und kulturell benachteiligenden Lebenslagen, denen der Zugang zu kultureller Bildung, Kunst und Medienbildung erschwert sind.
Chris Binder:
Chris Binder verbindet künstlerische Kreativität mit medienpädagogischen Kompetenzen. Er entwickelt Formate, die Gaming als kulturelle Ressource sichtbar machen und neue Perspektiven eröffnen. Seine gemeinsame Arbeit mit kulturellen Institutionen schafft Brücken zwischen Kunst, Bildung und Spiel, die Selbstwirksamkeit, Zugriff auf freie Tools und digitale Rechte stärken.
Gefördert durch: