Aktuell
Performance
Paarungszeit
Anja Abele und Cindy Cordt
Performance:
Samstag, 10. Mai 2025, 19:00 Uhr
Ort:
GEDOK Stuttgart
Ballettsaal
Hölderlinstraße 17
70174 Stuttgart
Über die Veranstaltung:
Die Begegnungen zweier Künstler*innen finden nun schon seit einigen Jahren regelmäßig unter dem Titel Paarungzeit im Kunstraum 34 statt. Diesmal geht die Veranstaltungsreihe als Paarungszeit Spezial in Kooperation mit dem Stuttgarter Filmwinter wieder raus und erschließt mit Anja Abele als Gastkünstlerin den Ballettsaal der GEDOK Stuttgart. Als Performerin lässt sich die Initiatorin der Reihe, Cindy Cordt, auf die Bildgrammatik der Medienkünstlerin ein. Der Kunstraum 34 freut sich auf einen außergewöhnlichen Abend, den die beiden im Vorfeld mit einer intensiven Auseinandersetzung der jeweils anderen künstlerischen Ausdrucksweise erarbeiten.
Über die Künstler*innen:
Anja Abele ist Medienkünstlerin, lebt und arbeitet seit ihrem Studium an der Akademie der Bildenden Künste (Kunsterziehung/Intermediales Gestalten) in Stuttgart. Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit bilden Untersuchungen und Interventionen im öffentlichen Stadtraum, die in Zeichnungen, Texten, Performances, Installationen und Videos umgesetzt werden. Für Bühnenproduktionen arbeitet sie seit vielen Jahren eng mit Künstler*innen des darstellenden Bereichs zusammen, beispielsweise als Mitglied der Utopienwerkstatt (Inszenierungen: „textband spielt: die unsichtbaren Städte von Italo Calvino“ , Utopia Parkway (2011), „textband spielt: Ich träumte von August Strindberg“, Studio Theater (2012), „textband spielt: Die Maske des roten Todes, nach Edgar Allan Poe (2013), Wilhelmspalais Stuttgart). Seit 10 Jahren entwickelt sie über Live-Video-Techniken Medieninszenierungen in Theater- und Eventbereichen wie 2013 für die Produktion „Gleißendes Glück“ , Studio Theater Stuttgart (Regie: Christoph Küster), die Band Gomo Park (Musikvideo „Babylon baby“ (2015), „Tanzverse III“ für Katja Erdmann-Rajski (2016), Melting Paper (2019) Night of Experiment-Dreaming (2021) (Produktion: Sawako Nunotani). Seit 2019 ist Anja Abele Mitglied des Ensembles Instant PIGs (z.B. Saal-Frei) und widmet sich in diesem Kontext der Improvisation, der Live-Videozeichnung und Liveanimation.
Cindy Cordt ist Performance- und Medienkünstlerin, sie lebt in Stuttgart. Sie studierte an der Bauhaus Universität in Weimar sowie an der HGB in Leipzig Medienkunst. Sie lehrte einige Jahre an der Staatlichen Akademie für Bildende Künste hier in Stuttgart. Sie ist international tätig und realisiert Kunstprojekte, Performances und Videoarbeiten. Als Akteurin ist sie sensibel für die Anspannung der Betrachter*innen. Sie provoziert nahezu den Wunsch in ihre Performances einzugreifen, so entsteht eine Verbindung mit der Zuschauer*in, welche dann Teil eines gerade entstehenden Kunstwerkes wird. So zeigt sich, dass wir alle Teil eines sozialen Organismus sind und Handeln eine Möglichkeit gesellschaftlicher Teilhabe darstellt.
In Kooperation mit:
Aktuell
Workshop
City Crafting
Das perfekte Zukunftsareal selbst planen und gestalten
Über den Workshop:
Wie würde die perfekte Stadtbibliothek, wie würde der perfekte künstlerische Ort für Kinder und Jugendliche aussehen? Beim City Crafting besuchen die Teilnehmenden in Luanti, einem freien Sandbox-Game, virtuelle Stadtteile von Stuttgart und gestalten diese mit ihren eigenen Ideen kreativ um. So entstehen neue Räume, Freizeitmöglichkeiten oder Kunstwerke, die dekoriert und mit Leben gefüllt werden. Anschließend filmen die Teilnehmenden ihre Ideen und Bauwerke in kurzen Videos.
Ein medienpraktischer Workshop für Jugendliche mit Chris Binder in Kooperation mit der Stadtteilbibliothek Ost und Labs4Future.
Informationen:
Montag, 01.06.2026 bis Donnerstag, 04.06.2026,
jeweils von 10:00 bis 16:00 Uhr,
kostenlos & für alle zwischen 10 und 14 Jahren,
max. 19 Teilnehmende
Ort:
Kunstraum 34
Filderstraße 34
70180 Stuttgart
Anmeldung:
Anmeldung über stadtteilbibliothek.ost@stuttgart.de
Labs4Future:
„Wie wollen wir hier leben?“ – Um diese Frage dreht sich alles bei Labs4Future, einer Initiative des JFF – Institut für Medienpädagogik im Rahmen des bundesweiten Förderprogramms „Kultur macht stark“. In den kostenlosen und niederschwelligen Angeboten von Labs4Future beschäftigen sich Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren mit dem Aufwachsen in einer digitalisierten Welt. In den medienpraktischen Workshops erschaffen sie beispielsweise Zukunftsvisionen in 3D, schreiben Rapsongs über Zukunftswünsche oder drehen Filme dazu. Sie können eigene Spiele entwickeln oder kleine Roboter programmieren. Die Bildungsangebote werden von lokalen Bündnispartnern gestaltet und umgesetzt, und richten sich insbesondere an junge Menschen aus sozial und kulturell benachteiligenden Lebenslagen, denen der Zugang zu kultureller Bildung, Kunst und Medienbildung erschwert sind.
Chris Binder:
Chris Binder verbindet künstlerische Kreativität mit medienpädagogischen Kompetenzen. Er entwickelt Formate, die Gaming als kulturelle Ressource sichtbar machen und neue Perspektiven eröffnen. Seine gemeinsame Arbeit mit kulturellen Institutionen schafft Brücken zwischen Kunst, Bildung und Spiel, die Selbstwirksamkeit, Zugriff auf freie Tools und digitale Rechte stärken.
Gefördert durch: