Aktuell
Performance
Paarungszeit
Cindy Cordt und Marie Lienhard
Performance:
Samstag, 2. März 2024, 19 Uhr
Über die Veranstaltung:
Veränderungen entstehen oft durch alltägliche Begegnungen. Diese Interaktionen und das Aufeinander-reagieren werden in der Reihe Paarungszeit am 2. März durch das Zusammenspiel der Performerin Cindy Cordt und der Künstlerin Marie Lienhard reflektiert. Wie Körper im Raum individuelles Verhalten und gesellschaftliche Rollen spiegeln, zeigt sich im Kunstraum 34 nach einem kreativen Austausch vor Ort, auf den sich beide Künstlerinnen einlassen. Ausgangspunkt ist dabei die eigene Arbeit gepaart mit der Bereitschaft zum Dialog zu aktuellen Themen. Die Zuschauer*innen sind eingeladen, an den Denk- und Schaffensprozessen teilzunehmen.
Über die Künstlerinnen:
Marie Lienhard ist international für ihre immersiven Kunstprojekte in führenden Kunstinstitutionen und im öffentlichen Raum anerkannt. Über ein Jahrzehnt hat sie Kunst mit neuen Technologien, in digitalen und analogen Räumen verknüpft. Ihre Werke sind in renommierten Sammlungen vertreten und wurden vielfach international gewürdigt.
Cindy Cordt ist Performancekünstlerin und studierte an der Bauhaus Universität und der HGB Leipzig. Sie lehrte an der Staatlichen Akademie für Bildende Künste in Stuttgart. International aktiv, realisiert sie Kunstprojekte, Performances und Videos. Sie provoziert den Wunsch zur Teilnahme, schafft dadurch Verbindungen zu ihrem Publikum und fördert so das gemeinsame, soziale Bewusstsein.
Aktuell
Theater
Beautiful and daily Stonings (the Sleeping Wife)
ein Theaterstück von Art Territories Collective
Über das Stück:
Beautiful and daily Stonings (the Sleeping Wife) ist inspiriert von Talia, Sonne und Mond, der Erzählung, die Giambattista Basile 1634 verfasste und aus der sich Jahrhunderte später Dornröschen entwickelte.
Während die Tradition darin eine Liebesgeschichte und ein glückliches Schicksal sieht, verweilt dieses Stück in den dunkleren Bereichen der Erzählung: dem schlafenden, verlassenen Körper, dem Verlangen, der Macht und der Gewalt. Im Wechsel zwischen fiktionalen Bezügen und dem ständigen Echo realer Fälle im Zusammenhang mit dem berüchtigten „Schlaf-Inhalt“ durchbohrt das Stück die glänzende Oberfläche des Märchens und legt offen, was hinter dem Versprechen eines Happy Ends verborgen liegt.
Infos:
Datum: 18. und 19. September 2026, je 19 Uhr
Dauer: 1 Std. 15 Min.
Team: Karina Pino Gallardo (Regie, Text und Darstellerin), Emilia Dorr (Regieassistenz und Darstellerin), Maya Siegle (Darstellerin), Carlos Hernández (Sounddesign), Videos: Dayani Muñoz
Über die Künstlerin:
Karina Pino Gallardo ist eine kubanische Theaterregisseurin, Performerin und Kunstwissenschaftlerin, die in Deutschland lebt.
In ihrer Arbeit setzt sie sich mit Konzepten wie Erinnerung, Gewalt und Macht auseinander und schafft immersive Performances und Theaterstücke, in denen dokumentarische Ansätze und Fiktion miteinander verschmelzen. Im Rahmen verschiedener Künstlerresidenzen (Portugal, Deutschland, Spanien, Italien, Chile, Kolumbien, Kuba), Festivals und kreativer Plattformen hat sie internationale Projekte entwickelt und mit zahlreichen Künstlern und Institutionen in ganz Europa und Lateinamerika zusammengearbeitet. Ihre Theaterstücke und Performances wurden in den letzten sechs Jahren europaweit aufgeführt.