Aktuell
Performance
Paarungszeit
Cindy Cordt und Lena Meinhardt
Künstlerinnen:
Cindy Cordt und Lena Meinhardt
Performance:
Samstag, 23. November 2024, 19 Uhr
Künstlerhaus Stuttgart
Reuchlinstraße 4b
70178 Stuttgart
Über die Veranstaltung:
Der Gedanke, dass Veränderungen oftmals durch Begegnungen angeregt werden und nach einem Austausch andere Sichtweisen entstehen, ist Grundlage der Konzeption der Veranstaltungsreihe Paarungszeit. Cindy Cordt lädt hierfür regelmäßig Künstler*innen, die mit unterschiedlichen Medien arbeiten, ein sich mit dem Körper als auch mit audiovisuellen oder skulpturalen Mitteln aufeinander einzulassen und gemeinsam vor Publikum zu agieren. Diese Ausgabe findet in Kooperation mit dem Künstlerhaus Stuttgart statt. Partnerin des künstlerischen Prozesses ist Lena Meinhardt, Leiterin der Audiowerkstatt des Künstlerhauses, die mit ihrem klanglichen Spektrum in Verbindung mit der Performerin tritt. Am 23. November um 19 Uhr können sich Interessierte die Früchte der Begegnung ansehen und an der Abschluss-Performance teilhaben.
Über die Künstlerinnen:
Lena Meinhardt führt synthetische Klänge und Field Recordings zusammen. Sie erforscht dabei die Zusammensetzung des Klangs selbst und liebt es wie mit einer Lupe hineinzuzoomen; und wie sich Klänge verhalten, beziehungsweise welche Wirkung auf psychischer Ebene entstehen, wenn sie neu zusammengefügt, überlagert, transponiert,… werden. Ihre Arbeiten wurden u.a. im Kunstmuseum Stuttgart, im ZKM im Rahmen des next_generation Festivals sowie am IRCAM Paris gezeigt. 2021 bis 2024 war sie gemeinsam mit Eva Dörr Atelierstipendiatin am Künstlerhaus Stuttgart. Dort leitet sie jetzt die Audiowerkstatt. In diesem Jahr ist sie Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Würtemberg.
Cindy Cordt erprobt als Performance-Künstlerin seit vielen Jahren verschiedene Materialien in live-Aktionen vor Publikum und spannt damit Netze zwischen Erzählungen, skulpturalen Momenten und Erlebnissen. Sie studierte an der Bauhaus Universität in Weimar sowie an der HGB in Leipzig Medienkunst. Sie lehrte einige Jahre an der Staatlichen Akademie für Bildende Künste in Stuttgart. Sie ist international tätig und realisiert Kunstprojekte, Performances und Videoarbeiten.
In Kooperation mit:
Gefördert durch:
Aktuell
Konzert
shindig #7
Grand Piano
Über die Veranstaltung:
Shindig Nr. 7!! Diesmal: Grand Piano, am 18. April im Kunstraum 34 in Stuttgart, 21 Uhr!
Die Pianistin Mai Kawano wird „Mass“, „Concerts“ und „I See“ von Yuri Umemoto sowie „Lucid“ von Ben Nobuto und „djytb: Tutorial No. 1“ von Lukas Beyer aufführen – allesamt Kompositionen für Klavier und Fixed Media. Nach dem Konzert werden Yuri Umemoto, Mai Kawano und Lukas Beyer gemeinsam ein DJ-Set spielen.
Eintritt auf Spendenbasis.
shindig ist eine von Lukas Beyer und Weiny Fitui initiierte Konzertreihe für zeitgenössische experimentelle Musik.
Über die Musiker*innen:
Yuri Umemoto (geb. 2002) ist ein in Tokio geborener Komponist. Seine Musik entsteht durch Notation, Aufnahme und Bearbeitung, wobei er häufig aufgezeichnete Stimmen und Lieder einbezieht. Er schafft Werke, die von Bühnenaufführungen bis hin zu Aufnahmen reichen. Seine Praxis umfasst klassische und zeitgenössische Musik/Kunst sowie die Club-, Experimental-, Ambient- und Popmusikszene. Umemoto ist derzeit Artist in Residence bei @akademiesolitude.
Mai Kawano (geb. 2002) ist eine in Frankfurt lebende Pianistin. Mit einem Hintergrund in der klassischen Musik arbeitet sie mit Komponisten ihrer Generation zusammen und bringt neue Werke zur Uraufführung. In ihren Arrangements interpretiert sie bestehendes Material neu und erforscht durch eine ausgeprägte Sensibilität für instrumentale Ansätze Erinnerung und Erzählung.
Ben Nobuto (geb. 1996) ist ein britisch-japanischer Komponist, Pianist und Produzent, der in London lebt. Mit einem Stil, der als „äußerst zeitgenössisch“ (Manchester Collective) und „klanglich umwerfend“ (RPS Awards) beschrieben wird, beschäftigt sich seine Musik mit Themen wie Aufmerksamkeit und Fragmentierung, wobei er auf spielerische, ironische und surreale Weise Anleihen bei der Internetkultur und populären Ausdrucksformen nimmt. Er kombiniert häufig akustische und elektronische Klänge und interessiert sich dafür, wie Prozesse des einen auf das andere übertragen werden können, sowie für die Beziehung zwischen dem „Menschlichen“ und dem „Nicht-Menschlichen“ im Kontext einer Live-Performance.
Lukas Beyer (geb. 1997) ist djytb, djytb ist ____________. Zum Beispiel hat er ein IKEA-Regal in ein Soundsystem umgebaut (Kallax Soundsystem, 2022), einen musikalischen Kurzfilm gedreht (Official Music Video, 2025) und versteht Konzerte als performative Setzungen. Seine Musik wurde von In Unison (Brüssel) und 76666 (Karlsruhe) veröffentlicht.