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Johannes Weiß

Dokumentation:

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Vernissage:

Freitag, 02. November 2018, 20:00 Uhr
Einführung: Anja Rumig M.A., Kunstwissenschaftlerin

 

Die Bildhauerei von Johannes Weiß gibt dem Körper eine Form. Sie bringt ihr Stabilität, in dem sie sie mit den Dingen konfrontiert, die weder materiell noch statisch sind. Mit Sprache beispielsweise, oder mit Regelsystemen. Die Präsentation der Skulpturen auf ihren korrespondierenden weißen Sockeln, ihr Verhalten zueinander im Raum, ist wie eine Partitur, oder unterliegt einer eigenen Grammatik. Diese ist Sprache und Text und  stellt Determinierungen und Regeln auf, innerhalb derer die Skulpturen agieren.  Die Titel der Werke verweisen auf ihr Wesen als Meditationen über mögliche architektonische Räume, hypothetische Figuren oder Territorien.  Man könnte ihre Sprache mit den formalen Aspekten  brutalistischer Architektur oder modernistischer Formen vergleichen, die auf ästhetischer Ebene ihre kongruierenden Elemente behalten.