Aktuell
Ausstellung
Mechanics of Belonging
Meisterschüler*innen der ABK Stuttgart
Künstler*innen:
Jan Hottmann, Marlon Lanziner, Claudia Magdalena Merk, Jihye Park, Almog Barzilay Rozenpik, Franziska Schrödinger und Marie Zbikowska
Eröffnung:
Dienstag, 28. Mai 2024, 19 Uhr
mit Live-Musik von Herb und Bo (ab 20:30 Uhr)
Finissage:
Dienstag, 25. Juni 2024, 19 Uhr
mit Katalog-Release zur Ausstellung Area of Effect der Meisterschüler*innen des Jahrgangs 2021
Über die Ausstellung:
Die Ausstellung Mechanics of Belonging (dt. Mechaniken der Zugehörigkeit) präsentiert eine Auswahl an Werken der derzeitigen Meisterschüler*innen der ABK Stuttgart des Jahrgangs 2022, die dazu einladen, die komplexen Mechanismen zu erforschen, die unser Gefühl von Zugehörigkeit bestimmen.
In einer sich ständig verändernden und von globalen Krisen geprägten Welt, ist unser Bedürfnis nach Zugehörigkeit existentiell. Das Gefühl Teil einer bestimmten Gruppe, Gemeinschaft oder Kultur zu sein gibt uns nicht nur Orientierung und Sicherheit, sondern bestimmt unsere Identitäten. Gleichzeitig sind in unserer hoch technologisierten Gesellschaft die Mechanismen dieser Identitätsbildung komplexer denn je. Wir navigieren durch eine Vielzahl von digitalen Plattformen und sozialen Medien, um Verbindungen zu knüpfen und den Austausch mit Gleichgesinnten zu suchen. Wir formen so nicht nur unser Selbstbild, sondern auch unsere Sicht auf die Welt. Algorithmen personalisieren die Inhalte, denen wir ausgesetzt sind und verstärken bereits bekannte Narrative. Die Grenzen zwischen Virtualität und Realität verschwimmen zunehmend, je mehr sich unser Alltag in den digitalen Raum verlagert.
In einem vielfältigen Zusammenspiel aus Video, Malerei, Skulptur und Installation beschäftigen sich die Künstler*innen mit diesen Mechanismen der Identitätsbildung in Bezug auf Realität, Virtualität und Technologien, sowie Naturvorstellungen, Körperlichkeit und Geschlechterrollen. Indem sie Wahrnehmungen, Erwartungen und Grenzen hinterfragen, lassen die Künstler*innen dabei neue Erzählungen von Zugehörigkeiten entstehen. Die Meisterschüler*innen geben damit einen Ausblick auf ihre kommende Abschlussausstellung, die im Herbst in der Villa Merkel in Esslingen zu sehen sein wird.
Kuration:
Juli Gebhardt und Ioanna Valavanis
In Kooperation mit:
Gefördert durch:
Aktuell
Ausstellung
Readymades
Shirley Cho
Eröffnung
06. März 2026, 19 Uhr
Über die Ausstellung:
It was still a little dark as a light summer wind blew through the quiet construction site. In the twilight the readymades stirred themselves awake. Some were lying down, some standing, some hanging and some leaning. From their positions they greeted each other with a friendly “goodmorning”. Each of them took their time to stretch and move around a little. Today would be another long day. Soon the sun would rise over and the stillness would be disrupted by the first workers arriving on site. The readymades returned to their positions and prepared themselves. They were one less than yesterday. One of them had been taken – quietly observed, picked up by curiosity, wrapped in a piece of cloth and carried away. Perhaps another one of them would be taken today. Trying to look their best, each readymade secretly hoped it would be them. That today would be the day that she would notice them.
Shirley Cho
Über die Künstlerin:
Shirley Cho ist eine australisch-koreanische interdisziplinäre Künstlerin, die in Australien, Japan und Deutschland studiert hat und seit 2013 in Stuttgart lebt.
Ihre künstlerische Praxis verbindet Bildhauerei sowie Schmuck- und Objektdesign. In ihren Installationen erforscht sie die Beziehung zwischen Objekten und deren Zusammenspiel mit unterschiedlichen räumlichen Qualitäten. Materialspezifische Eigenschaften und die daraus entstehenden Prozesse spielen dabei eine zentrale Rolle. Ihre Arbeiten sind oft ortsbezogen und treten in Dialog mit Architektur und Natur.