Eintritt:
Tageskarte 8 Euro/5 Euro ermäßigt
Sammelkarte 14 Euro/8 Euro ermäßigt
Über das Festival:
Das Festival Klangraum ist von Anfang an eine experimentelle Crossover-Veranstaltung mit eingeladenen, nationalen und internationalen Musiker*innen und Bildenden Künstler*innen. Die Schwerpunkte liegen auf Neuer Musik, Improvisationen und Soundcollagen, die teilweise durch ein übergreifendes Thema miteinander verbunden sind. Parallel dazu sind Klang-Installationen Bildender Künstler*innen zu erleben.
Programm
Freitag, 13. Dezember 2019
KAMMERMUSIK
George Crumb (*1929)
The Ghosts of Alhambra (Spanish Songbook I) für Bariton, Gitarre und Percussion
Mundus Canis für Gitarre und Schlagzeug
Dieter Mack (*1954)
Trio VIII für Stimme, E-Gitarre und Percussion
TRIO OGLOUDOGLOU
Stefan Koim, Gitarre
Michael Kiedaisch, Percussion
Frank Wörner, Bariton
STIMMEN & TANZ
Anthony R. Green (*1984)
BA4 (2013) for Two Vocalists and Dancer
Christie Finn, Stimme
Petra Stransky, Tanz
Viktoriia Vitrenko, Stimme
MUSIKTHEATER
Hannes Dufek (*1984)
What All This Could Be, I (UA)
ExVoCo:
Felix Behringer, Klarinetten
Matias Bocchio, Stimme
Christie Finn, Stimme
Frank Wörner, Stimme
mit
Hannes Dufek, Elektronik und Projektion
Céline Papion, Cello
Samstag, 14. Dezember 2019
MUSIK & LITERATUR
„Das Kind“
Eine konzertante Lesung für Autor und vier Klangerzeuger
Jan Snela, Autorenlesung
Felix Behringer, Klangerzeugung
Matias Bocchio, Klangerzeugung und Konzeption
Christie Finn, Klangerzeugung
Jan Kopp, Klangerzeugung und Konzeption
VIDEO
Ui-Kyung Lee (*1984)
mapping on the measured sky
MUSIKTHEATER
Hannes Dufek (*1984)
What All This Could Be, II (UA)
ExVoCo:
Felix Behringer, Klarinetten
Matias Bocchio, Stimme
Christie Finn, Stimme
Frank Wörner, Stimme
mit
Hannes Dufek, Elektronik und Projektion
Céline Papion, Cello
IN VERBINDUNG MIT
ExVoCo
Gefördert durch:
Aktuell
Theater
Beautiful and daily Stonings (the Sleeping Wife)
ein Theaterstück von Art Territories Collective
Über das Stück:
Beautiful and daily Stonings (the Sleeping Wife) ist inspiriert von Talia, Sonne und Mond, der Erzählung, die Giambattista Basile 1634 verfasste und aus der sich Jahrhunderte später Dornröschen entwickelte.
Während die Tradition darin eine Liebesgeschichte und ein glückliches Schicksal sieht, verweilt dieses Stück in den dunkleren Bereichen der Erzählung: dem schlafenden, verlassenen Körper, dem Verlangen, der Macht und der Gewalt. Im Wechsel zwischen fiktionalen Bezügen und dem ständigen Echo realer Fälle im Zusammenhang mit dem berüchtigten „Schlaf-Inhalt“ durchbohrt das Stück die glänzende Oberfläche des Märchens und legt offen, was hinter dem Versprechen eines Happy Ends verborgen liegt.
Infos:
Datum: 18. und 19. September 2026, je 19 Uhr
Dauer: 1 Std. 15 Min.
Team: Karina Pino Gallardo (Regie, Text und Darstellerin), Emilia Dorr (Regieassistenz und Darstellerin), Maya Siegle (Darstellerin), Carlos Hernández (Sounddesign), Videos: Dayani Muñoz
Über die Künstlerin:
Karina Pino Gallardo ist eine kubanische Theaterregisseurin, Performerin und Kunstwissenschaftlerin, die in Deutschland lebt.
In ihrer Arbeit setzt sie sich mit Konzepten wie Erinnerung, Gewalt und Macht auseinander und schafft immersive Performances und Theaterstücke, in denen dokumentarische Ansätze und Fiktion miteinander verschmelzen. Im Rahmen verschiedener Künstlerresidenzen (Portugal, Deutschland, Spanien, Italien, Chile, Kolumbien, Kuba), Festivals und kreativer Plattformen hat sie internationale Projekte entwickelt und mit zahlreichen Künstlern und Institutionen in ganz Europa und Lateinamerika zusammengearbeitet. Ihre Theaterstücke und Performances wurden in den letzten sechs Jahren europaweit aufgeführt.