Aktuell
Ausstellung
Mould Takeover
Finding the Wild
Eröffnung:
Freitag, 14. März 2025, 18:00-21:00 Uhr
Finissage:
Sonntag, 6. April 2025, 14:00-17:00 Uhr
mit Artist Talk (tbc)
Über die Ausstellung:
Schimmelpilze sind mikroskopisch kleine Organismen, die eine wichtige Rolle bei der Zersetzung von pflanzlichen und tierischen Stoffen spielen. In der freien Natur findet man Schimmelpilze dort, wo sich die Vegetation zersetzt. In Innenräumen jedoch sind Schimmelpilze die stillen Feinde der Gebäude. Die durch den Raum schwebenden Sporen setzen sich in feuchten und nassen Umgebungen fest, besiedeln Räume und setzen giftige Mykotoxine frei, die für die menschliche Gesundheit schädlich sind. Wenn eine Verkettung unglücklicher Umstände eintritt und die Ursachen nicht behoben werden, kann die Situation schnell eskalieren. Dies war leider auch im Kunstraum 34 der Fall und führte zur Schließung des Hauptausstellungsraums im Untergeschoss des Atelierhauses in der Filderstraße 34 seit Juli 2024.
Das Künstlerduo Finding the Wild hat eine ortsspezifische Antwort auf die entstehenden Schimmelkolonien geschaffen. Im Eingangsbereich des Vereins im Erdgeschoss, der als temporärer Ersatzausstellungsraum genutzt wird, präsentieren sie eine immersive Mixed-Media-Installation. Zunächst untersuchen die Künstler*innen die vorhandenen Sporen, um eine dreidimensionale Abbildung dieser zu erstellen, die dann im Laufe der dreiwöchigen Ausstellung durch den Raum wächst. Die Arbeit zeigt die kolonisierenden Schimmelpilze, indem die Skulpturen zu aktiven Objekten werden, die ihre Umgebung verschlucken und den Betrachter*innen den Weg versperren.
Über die Künstler*innen:
Finding the Wild (Jazmin Charalambous und Felix Mohr) ist ein interdisziplinär arbeitendes Künstler*innen- und Architekt*innenduo. Ihre ortsspezifischen Arbeiten befassen sich mit dem Verhältnis von Mensch und Umwelt. Sie nutzen Performance und Skulptur um räumliche Erlebnisse und Installationen zu schaffen, die sich mit der komplexen Natur von Wildnis befassen und diese sichtbar machen.
Aktuell
Konzert
Resonanzraum des Übergangs
Kroatisch-deutscher avantgardistischer interkultureller Dialog
Über das Konzert:
Das Konzert gestaltet einen Klangraum des Übergangs zwischen Kulturen und ästhetischen Perspektiven.
Die Werke von Veronika Reutz Drobnic, Luis Mihovilcevic, Faruk Mehic, Kunsu Shim und Gerhard Stäbler rücken die menschliche Stimme als Trägerin von Erinnerung und Transformation in den Mittelpunkt. In unterschiedlichen Besetzungen – von Solostimme bis Kammermusik – entstehen vielschichtige Klanglandschaften. Die Uraufführungen von Veronika Reutz-Drobnic, Luis Mihovilcevic und Faruk Mehic verleihen dem Programm besondere Aktualität und heben die lebendige Verbindung von Komposition und Interpretation hervor.
Interpretinnen gestalten diesen Dialog mit großer Sensibilität und eröffnen einen offenen musikalischen Diskurs jenseits fester Grenzen.
Eintritt frei
KRAM
KRAM (Konzertreihe für aktuelle Musik) ist die kontinuierliche Konzertreihe des Stuttgarter Kollektivs für Aktuelle Musik. Seit 2015 präsentiert sie regelmäßig Konzerte, Uraufführungen und interdisziplinäre Projekte der freien Szene für neue, experimentelle und improvisierte Musik in Stuttgart.
Gefördert durch: