Aktuell
Ausstellung
Happy Together
Chris Binder, Lukas Hengelhaupt, Dana Kast, Lloyd Marquart und Lu
Eröffnung:
Freitag, 30. Mai 2025, 19 Uhr
Programm:
Demystifying the Code
Mittwochs, 4. Juni & 25. Juni 2025, 19 Uhr
Die Künstler*innen sprechen über die Entstehung ihrer Arbeiten und geben Einblicke in die Programmierung dahinter.
Über die Ausstellung:
Die Grenzen zwischen digitaler und physischer Welt sind längst aufgehoben – wir sind permanent verbunden, durchdrungen, verwoben. In einer Gesellschaft, die von den Wechselwirkungen digitaler Kulturen geprägt ist, stellt sich die Frage: Wer sind wir im digitalen Zeitalter? Wo entstehen Räume, in denen wir Identitäten erforschen, Beziehungen verhandeln, Rollen hinterfragen und Gemeinschaften beständig bilden können?
Die Ausstellung Happy Together versammelt fünf Medienkünstler*innen, die in ihren Arbeiten mit Mechaniken, Narrativen und Ästhetiken des Gamings experimentieren, um das Verhältnis von Handlungsmacht und moralischer Konsequenz in virtuellen Räumen zu untersuchen und welche Rollen wir dabei einnehmen: als Beobachter*innen, Akteur*innen, Spieler*innen, Entscheidungsträger*innen oder Kompliz*innen. So entsteht ein spielerischer Parcours aus Installationen, Games und Simulationen, der dazu einlädt, virtuelle Spielräume als künstlerische Reflexionsräume zu erleben.
Über die Künstler*innen:
Neben ihrer individuellen künstlerischen Praxis veröffentlichen Chris Binder, Lukas Hengelhaupt, Dana Kast, Lloyd Marquart und Lu gemeinsam das kostenlose Online- und Print-Magazin luefter mit Inhalten zu Medienkunst, freien digitalen Tools für Kunst und Selbstorganisation, Hilfestellungen und Diskussionen zur Digitalisierung, und Beiträgen von Künstler*innen, Aktivist*innen für Datenschutz, Software-Entwickler*innen und Geisteswissenschaftler*innen. Die nächste Ausgabe des Magazins wird im Winter 2025 im Kunstraum 34 erscheinen.
Kuration:
Juli Gebhardt
Gefördert durch:
Aktuell
Workshop
City Crafting
Das perfekte Zukunftsareal selbst planen und gestalten
Über den Workshop:
Wie würde die perfekte Stadtbibliothek, wie würde der perfekte künstlerische Ort für Kinder und Jugendliche aussehen? Beim City Crafting besuchen die Teilnehmenden in Luanti, einem freien Sandbox-Game, virtuelle Stadtteile von Stuttgart und gestalten diese mit ihren eigenen Ideen kreativ um. So entstehen neue Räume, Freizeitmöglichkeiten oder Kunstwerke, die dekoriert und mit Leben gefüllt werden. Anschließend filmen die Teilnehmenden ihre Ideen und Bauwerke in kurzen Videos.
Ein medienpraktischer Workshop für Jugendliche mit Chris Binder in Kooperation mit der Stadtteilbibliothek Ost und Labs4Future.
Informationen:
Montag, 01.06.2026 bis Donnerstag, 04.06.2026,
jeweils von 10:00 bis 16:00 Uhr,
kostenlos & für alle zwischen 10 und 14 Jahren,
max. 19 Teilnehmende
Ort:
Kunstraum 34
Filderstraße 34
70180 Stuttgart
Anmeldung:
Anmeldung über stadtteilbibliothek.ost@stuttgart.de
Labs4Future:
„Wie wollen wir hier leben?“ – Um diese Frage dreht sich alles bei Labs4Future, einer Initiative des JFF – Institut für Medienpädagogik im Rahmen des bundesweiten Förderprogramms „Kultur macht stark“. In den kostenlosen und niederschwelligen Angeboten von Labs4Future beschäftigen sich Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren mit dem Aufwachsen in einer digitalisierten Welt. In den medienpraktischen Workshops erschaffen sie beispielsweise Zukunftsvisionen in 3D, schreiben Rapsongs über Zukunftswünsche oder drehen Filme dazu. Sie können eigene Spiele entwickeln oder kleine Roboter programmieren. Die Bildungsangebote werden von lokalen Bündnispartnern gestaltet und umgesetzt, und richten sich insbesondere an junge Menschen aus sozial und kulturell benachteiligenden Lebenslagen, denen der Zugang zu kultureller Bildung, Kunst und Medienbildung erschwert sind.
Chris Binder:
Chris Binder verbindet künstlerische Kreativität mit medienpädagogischen Kompetenzen. Er entwickelt Formate, die Gaming als kulturelle Ressource sichtbar machen und neue Perspektiven eröffnen. Seine gemeinsame Arbeit mit kulturellen Institutionen schafft Brücken zwischen Kunst, Bildung und Spiel, die Selbstwirksamkeit, Zugriff auf freie Tools und digitale Rechte stärken.
Gefördert durch: