Über nota:
Auf der Website nota.space können aus Mediendaten und mit oder ohne Programmierkenntnisse ganz ungewöhnliche digitale Räume montiert werden. Durch notas strukturelle Offenheit sind die Nutzungsformen äußerst vielfältig und reichen von eigenständigen multimedialen Netzkunstwerken über kreative Archive, persönliche Online-Galerien und -Bibliotheken bis zu Räumen für Online-Theaterproben und kreative Gruppenprozesse. In 2022 wurde die Plattform in Zusammenarbeit mit dem IDKF und der Ausschreibung des notaⁿear awards für die Nutzung als Klangraum weiterentwickelt. Gerade durch die zwanglose Möglichkeit zum Programmieren stellt nota ein Bindeglied zwischen analogen und digitalen Arbeitsformen dar, schließt die Kluft zwischen beiden Welten, die oft in Ensembles besteht, und ermutigt zur Aneignung neuer Kenntnisse.
Über die Veranstaltung:
do you nota? lädt Künstler*innen aller Sparten dazu ein, unter Anleitung durch die interdisziplinäre und multiperspektivische nota-Community eigene Räume in nota zu gestalten. Hast du Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit, Soundscapes, webbasierter Musik oder dem Experimentieren mit neuen Formen und Communities? Dann bist du hier richtig! Wir werden notas Montageebene und Programmierebene kennen lernen und gemeinsam erforschen. Du kannst nota hier kennen lernen https://nota.space/ und findest unter der u.g. Linkliste fertige Räume aus der nota-Community, die dich vielleicht zu eigenen Phantasien inspirieren.
Technische Vorkenntnisse werden nicht zwingend vorausgesetzt, es werden jedoch Mediendateien wie z.B. Bilder, Videos, Sound oder Text benötigt, die die Teilnehmenden selbst vorbereiten und mitbringen. Eine Übersicht geeigneter Formate findest du im Manual hier https://nota.space/?user=nota&room=help Eine Beschäftigung mit dieser Seite https://nota.space/?user=b&room=tutorial%20overview vor dem Event ist von Vorteil.
nota funktioniert am besten bei der Bedienung mit einer Maus mit Scrollrad. Bitte bring deinen eigenen Laptop mit! Ein 10-köpfiges Support-Team unterstützt dich persönlich vor Ort und online in den Sprachen Deutsch, Englisch und Spanisch.
Links:
https://nota.space/?user=Fernando&room=Phonehttps://nota.space/?user=ola&room=yonx_madmaphttps://nota.space/?user=seb&room=Shepardiumhttps://nota.space/?user=b&room=git
Programm:
Dienstag, 20. Dezember, 11:00-18:30 Uhr
11:00-12:50 Begrüßung und Einführung in nota
Vorstellung von Funktionsweise, Ästhetik und Anwendungsmöglichkeiten
12:50-13:00 Pause
13:00-14:00 Praxis I – erste Hands-On Erfahrung. Mit konkreten Montageaufgaben und Tutorials erforschen wir gemeinsam notas erste Ebene – die Montage
14:00-15:00 Mittagspause
15:00-15:20 notaskop I
Fernando Munizaga präsentiert den nota-space φωνή • (phōnḗ)
15:20-16:20 My first nota space I
Freies Arbeiten am eigenen space mit persönlichem Support durch das nota-Team
16:20-16:50 Pause
16:50-17:20 coding experience I – eine persönliche Annäherung an den Code Teil I
17:20-18:30 My first nota space II
Freies Arbeiten am eigenen space mit persönlichem Support durch das nota-Team
Mittwoch, 21. Dezember, 11:00-18:00 Uhr
11:00-11:45 Präsentation ausgewählter spaces des notaⁿear awards
11:45-13:00 My first nota space III
Freies Arbeiten am eigenen space mit persönlichem Support durch das nota-Team
13:00-13:10 Pause
13:10-13:40 coding experience II – eine persönliche Annäherung an den Code Teil II
13:40-14:50 Mittagspause
14:50-16:00 Praxis II – erste Annäherung an die Programmierung in nota mit P5.js und JavaScript
16:00-16:20 notaskop II
Performative Präsentation des nota-space madmap von und mit Nikola Lutz
16:20-16:40 Pause
16:40-17:40 My first nota space IV
Freies Arbeiten am eigenen space mit persönlichem Support durch das nota-Team
17:40-18:00 Feedback und Verabschiedung
Teilnahme und Registrierung:
Die Teilnahme ist vor Ort und online möglich!
Die Teilnahme ist kostenlos.
Registrierung ist erforderlich unter mail@nota.space
Wir bitten um Angabe „Teilnahme vor Ort“ bzw „Teilnahme online“ in der Betreffzeile!
Von und mit:
Birk Schindler, Stine Hertel, Nikola Lutz, Sebastian Rest, Paula Löffler, Gaëtan Brun-Picard, Aurora Kellermann, Farzad Golghasemi, Stephan Mahn, Fernando Munizaga, Nils Bultjer sowie Preisträger*innen des notaⁿear awards
Kuration:
Nikola Lutz
In Kooperation mit:
Aktuell
Konzert
shindig #7
Grand Piano
Über die Veranstaltung:
Shindig Nr. 7!! Diesmal: Grand Piano, am 18. April im Kunstraum 34 in Stuttgart, 21 Uhr!
Die Pianistin Mai Kawano wird „Mass“, „Concerts“ und „I See“ von Yuri Umemoto sowie „Lucid“ von Ben Nobuto und „djytb: Tutorial No. 1“ von Lukas Beyer aufführen – allesamt Kompositionen für Klavier und Fixed Media. Nach dem Konzert werden Yuri Umemoto, Mai Kawano und Lukas Beyer gemeinsam ein DJ-Set spielen.
Eintritt auf Spendenbasis.
shindig ist eine von Lukas Beyer und Weiny Fitui initiierte Konzertreihe für zeitgenössische experimentelle Musik.
Über die Musiker*innen:
Yuri Umemoto (geb. 2002) ist ein in Tokio geborener Komponist. Seine Musik entsteht durch Notation, Aufnahme und Bearbeitung, wobei er häufig aufgezeichnete Stimmen und Lieder einbezieht. Er schafft Werke, die von Bühnenaufführungen bis hin zu Aufnahmen reichen. Seine Praxis umfasst klassische und zeitgenössische Musik/Kunst sowie die Club-, Experimental-, Ambient- und Popmusikszene. Umemoto ist derzeit Artist in Residence bei @akademiesolitude.
Mai Kawano (geb. 2002) ist eine in Frankfurt lebende Pianistin. Mit einem Hintergrund in der klassischen Musik arbeitet sie mit Komponisten ihrer Generation zusammen und bringt neue Werke zur Uraufführung. In ihren Arrangements interpretiert sie bestehendes Material neu und erforscht durch eine ausgeprägte Sensibilität für instrumentale Ansätze Erinnerung und Erzählung.
Ben Nobuto (geb. 1996) ist ein britisch-japanischer Komponist, Pianist und Produzent, der in London lebt. Mit einem Stil, der als „äußerst zeitgenössisch“ (Manchester Collective) und „klanglich umwerfend“ (RPS Awards) beschrieben wird, beschäftigt sich seine Musik mit Themen wie Aufmerksamkeit und Fragmentierung, wobei er auf spielerische, ironische und surreale Weise Anleihen bei der Internetkultur und populären Ausdrucksformen nimmt. Er kombiniert häufig akustische und elektronische Klänge und interessiert sich dafür, wie Prozesse des einen auf das andere übertragen werden können, sowie für die Beziehung zwischen dem „Menschlichen“ und dem „Nicht-Menschlichen“ im Kontext einer Live-Performance.
Lukas Beyer (geb. 1997) ist djytb, djytb ist ____________. Zum Beispiel hat er ein IKEA-Regal in ein Soundsystem umgebaut (Kallax Soundsystem, 2022), einen musikalischen Kurzfilm gedreht (Official Music Video, 2025) und versteht Konzerte als performative Setzungen. Seine Musik wurde von In Unison (Brüssel) und 76666 (Karlsruhe) veröffentlicht.