Aktuell
Performance
C R A C K
Johannes Schropp
Öffnungszeiten:
Freitag 17:00-21:00 Uhr
Samstag und Sonntag 14:00-18:00 Uhr
Besetzung:
Elisa Flöß, Jule Lotte Bröcker, Thomas Kraft, Nora Härter und Johannes Schropp
Über die Veranstaltung:
„Die Leute koppeln sich immer mehr von ihrem Körper ab.” (Chloé Rosser)
In C R A C K stehen rohe, nackte, unbearbeitete Körper skulptural im Mittelpunkt. Oder besser: kauern, scheinbar ohne Gliedmaßen und durch Projektionen verzerrt und auf sich selbst zurückgeworfen, singen/veräußern sich abseits, für sich, intim, in den Ecken. Sie scheinen völlig fremd und vertraut zugleich, denn man erkennt das Reale, das organische Körpermaterial, doch funktioniert dieses anders, als man es kennt. // Distortion.
C R A C K stellt Fragen nach dem Riss, der sich zwischen Idealbild/Selbstdarstellung und dem tatsächlichen Spiegelbild auftut: Ich bin 2 Millimeter zu mir selbst verschoben.
C R A C K sucht das hinter der Oberfläche/Fassade – “the more you look the more you see” (Miles Johnston, surreale Taum-Körper-Bilder).
Für die Live-Art-Installation arbeitete der junge Künstler und Performer Johannes Schropp eng mit den 4 Performer*innen und deren Körperlichkeit zusammen.
Gefördert durch:
Aktuell
Ausstellung
Wovon wir träumen
Marla Fischinger und Johannes Ocker
Über die Ausstellung:
In der Ausstellung Wovon wir träumen zeigen ABK-Alumni Marla Fischinger und Johannes Ocker aktuelle Fotografien, Foto- und Videoinstallationen.
Über die Künstler*innen:
Marla Fischingers künstlerische Praxis setzt sich mit der menschlichen Psyche, psychologischen Prozessen und den damit verbundenen körperlichen Reaktionen auseinander und untersucht deren Auswirkungen auf zwischenmenschliche Beziehungen und gesellschaftliche Strukturen. Dabei arbeitet sie autofiktiv, textbasiert und multimedial. So verwendet sie Medien wie Video, Fotografie und Zeichnung und kombiniert diese mit Text. Die lyrischen und prosaischen Texte entstehen parallel zu bildnerischen Prozessen oder werden integraler Bestandteil installativer Setzungen.
Johannes Ocker fotografiert. Sein Werk ist geprägt von einer subtilen Ironie, die seine tiefe Auseinandersetzung mit ethischen Fragen im Kontext von Mensch, Tier und Zivilisation durchdringt. Ein zentrales Moment ist dabei der phänomenologische Blick auf die Natur und das Erinnerungspotential vorgefundener Orte. Gegenwärtig studiert er als Meisterschüler im Weißenhofprogramm an der ABK Stuttgart.