Künstler*innen:
Marla Bernhardt, Sofia Furmanov, Katharina Nunner, Katalin Winter, Franziska Walz und Angelika Renz
Schauzeiten:
Samstags 11:00-17:00 Uhr
Sonntags 14:00-17:00 Uhr
Über die Ausstellung:
Unter dem Titel BollyHAUS entstanden im Sommersemester 2019 sechs studentische Projekte im Fach Textildesign an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.
BollyHAUS bedeutet ein eklektischer Mix aus der graphischen Strenge und Schlichtheit der Textilien des Bauhauses und der Reichhaltigkeit und Übertreibung folkloristischen Kitsches. Aus Bollywood entwickelte sich eine Auseinandersetzung mit verschiedenen Ethnien und deren textilem Erbe.
Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums finden sich die thematischen Grundlagen in den Textilien des Bauhauses einer Annie Albers oder Gunta Stölzl wieder. Parallel dazu stehen sich Industrialisierung und Handwerk gegenüber, somit das Massenprodukt dem Unikat.
Das analoge Verfahren des Siebdrucks ermöglicht die Schichtung der Motive. Schönheitsfehler unterstreichen den Unikatcharakter der Modestoffe.
In Zeiten ausschließlichen Kaufs von Konsumgut „von der Stange“ scheint die Wertschätzung des individuellen Kleidungsstücks aus handwerklicher Fertigung wieder eine besondere Berechtigung zu erhalten.
In Kooperation mit:
Aktuell
Ausstellung
Wovon wir träumen
Marla Fischinger und Johannes Ocker
Über die Ausstellung:
In der Ausstellung Wovon wir träumen zeigen ABK-Alumni Marla Fischinger und Johannes Ocker aktuelle Fotografien, Foto- und Videoinstallationen.
Über die Künstler*innen:
Marla Fischingers künstlerische Praxis setzt sich mit der menschlichen Psyche, psychologischen Prozessen und den damit verbundenen körperlichen Reaktionen auseinander und untersucht deren Auswirkungen auf zwischenmenschliche Beziehungen und gesellschaftliche Strukturen. Dabei arbeitet sie autofiktiv, textbasiert und multimedial. So verwendet sie Medien wie Video, Fotografie und Zeichnung und kombiniert diese mit Text. Die lyrischen und prosaischen Texte entstehen parallel zu bildnerischen Prozessen oder werden integraler Bestandteil installativer Setzungen.
Johannes Ocker fotografiert. Sein Werk ist geprägt von einer subtilen Ironie, die seine tiefe Auseinandersetzung mit ethischen Fragen im Kontext von Mensch, Tier und Zivilisation durchdringt. Ein zentrales Moment ist dabei der phänomenologische Blick auf die Natur und das Erinnerungspotential vorgefundener Orte. Gegenwärtig studiert er als Meisterschüler im Weißenhofprogramm an der ABK Stuttgart.