Simon Loeffler Portrait
Black Forest Percussion Group

 

Eine Zusammenarbeit mit Håkon Mørch Stene

Programm:



Monodactyl 

 

Christian Winther Christensen: Freunde 
Simon Steen-Andersen: Difficulties Putting it into Practice

 

Simon Løffler (geboren 1981) ist ein Dänischer Komponist, dessen Arbeit sich in den Bereichen der experimentellen Musik, der multimedialen Performance und der Choreografie bewegt. Løffler’s Musik stellt etwas wirklich Seltenes in der heutigen Szene dar. Sein radikales Überdenken und tief gehendes Studium der Beziehung zwischen menschlichem Körper und selbst erfundenen mechanischen Konstruktionen schließt seit Kurzem auch Tiere und Nachbildungen von Tieren ein und zeigt eine kompromisslose Kreativität und Originalität. Dies alles kann durch den Einsatz einer hoch entwickelten audio-Visuellen Sprache spielerisch mit einem breiten Publikum kommuniziert werden.

 

Jedes seiner Werke beschäftigt sich mit einer jeweils einzigartigen Konzeptidee, die umfangreiche technische Untersuchungen im betreffenden Themenbereich erfordert, um ergründet werden zu können. “E” verwendet enigmatische elektronische Apparaturen; in “A” wird poetisch klingende Musik mit Kinderinstrumenten gespielt. “Monodactyl” übersetzt feinste Körper-Choreografien in delikate leise Klänge dadurch, daß jeweils nur ein Fingerpaar pro Spieler eingesetzt wird (Daumen, Zeigefinger usw.).

 

Zusätzlich sind zwei Komponisten vertreten, ebenfalls aus Dänemark, die jeweils auf andere Weise Einfluss auf Løfflers Schaffen haben. Christian Winther Christensen ist ein Zeitgenosse von Simon Løffler und beide beeinflussen sich gegenseitig in ihrer Arbeit. Bei Simon Steen-Andersen studierte Simon Løffler in Aarhus Komposition. Die zwei Werke Christensens und Steen-Andersens spiegeln sowohl das Theatralische / Konzeptuelle (Freunde) als auch die mikroskopische Klangwelt (Difficulties putting into practice), die es oft in der Musik Løfflers zu finden gibt.

 

Løffler’s Universum erfährt bereits Aufmerksamkeit auf der internationalen Ebene, ist aber in Süddeutschland noch wenig bekannt. Mit diesem Portrait-Konzert möchte BFPG besonders frische und aufregende Aspekte in der Aufführung von Musik neuesten Datums zeigen, und diesen bemerkenswerten Komponisten unserem hiesigen Publikum vorstellen.