Aktuell
Festival
40 Jahre Klangraum
Festival für experimentelle Musik und Performance
Musiker*innen und Künstler*innen:
Lea Mina Rossatti
ExVoCo
Eva Dörr & Lena Meinhardt
Liv Rahel Schwenk / Rachel Gill
Theo Ferreira Gomes
Vincent Welz / Ayça Turgut / Luana Gräbe
Annika Möller
Mattia Parisse / Alberto Anhaus / Aleksandra Nawrocka
Music Maker Space (Milena Roder & Thilo Ruck)
Theo Dietz
Felice & The Frameworker
shindig x cozyclub: sch4tz1, luxxuryproblems, field memo (initiiert von Lukas Beyer & Marla Fischinger)
Roman Lang
Über die Veranstaltung:
Dieses Jahr feiert der Kunstraum 34 nicht nur das 40-jährige Klangraum Jubiläum, sondern auch die Wiedereröffnung der Veranstaltungsräume des Vereins im Untergeschoss des städtischen Atelierhauses Filderstraße 34. Das übergreifende Thema des diesjährigen Festivals ist der Raum. Damit markieren wir nach 1,5-jähriger Schließung einen Neubeginn und rücken den vorhandenen Raum als künstlerisches und gesellschaftliches Thema in den Mittelpunkt: Raumverlust und Raumbeanspruchung.
Die eingeladenen Musiker*innen und Künstler*innen präsentieren Arbeiten, die sich bewusst nicht nur in unseren eigentlichen Veranstaltungsräumen verorten, sondern das gesamte Haus aktivieren. Neben dem Hauptraum werden Ateliers, Büro, Treppenhaus, Garage, Keller und der Garten temporär zu Bühnen, Resonanzkörpern und Installationsorten. Damit eröffnen wir neue Perspektiven auf das Atelierhaus und auf die Frage, wie Kunst in spezifischen architektonischen und sozialen Kontexten wirken kann. Das Festival versteht Raum nicht allein als bauliche Gegebenheit, sondern als ein Geflecht aus Beziehungen, Bewegungen und Atmosphären. Raum wird zum Material künstlerischer Praxis und zugleich zum sozialen Resonanzraum, in dem Begegnung, Austausch und kollektive Erfahrung möglich werden.
Der Eintritt ist frei.
Programm
Freitag, 14.11.2025
19:00 Uhr, Gewölbe
Begrüßung mit
Juli Gebhardt, Vorsitzende des Vereins
19:30 Uhr, Gewölbe
Konzert
ExVoCo:
Poesie-Musique-Dada
21:00 Uhr, Gewölbe
Elektroakustische 4-Kanal-Komposition mit Video
Lena Meinhardt und Eva Dörr:
Sway (2025)
21:30 Uhr, Treppenhaus
Performance
Rachel Gill und Liv Rahel Schwenk:
Duet for Stairs
Samstag, 15.11.2025
18:00 Uhr, Büro
Listening Session
Theo Ferreira Gomes:
More Moneyfestations: Undercurrents of Financial Wellness
19:00 Uhr, Gewölbe
Konzert
Annika Möller:
Luciano Berio: Sequenza XIV per Violoncello
19:30 Uhr, Gewölbe
Performance, Tanz und Klang
Ayça Turgut, Luana Gräbe und Vincent Welz:
Doman Process
20:30 Uhr, Garten
Performance
Annika Möller:
Chaos und Ordnung
21:30 Uhr, Gewölbe
Konzert
Alberto Anhaus, Aleksandra Nawrocka, Mattia Parisse:
SYNMERC4
Sonntag, 16.11.2025
13:00–16:00 Uhr, Atelier
Workshop
Thilo Ruck und Milena Roder:
Music Maker Space
16:00 Uhr, Heizungsraum
Lecture
Theo Dietz:
On Burning Pianos
ab 17:00 Uhr, Katakomben
Konzert-Installation (20-minütige Führungen)
Felice & The Frameworker:
#203
ab 19:00 Uhr, Gewölbe
Konzert
shindig × cozyclub:
luxxuryproblems, sch4tz1, field memo
(initiiert von Marla Fischinger und Lukas Beyer)
Durchgehend
Garage
interaktive Soundinstallation
Lea Mina Rossatti:
tremor
Bar
Cartoons
Roman Lang:
Tage der modernen Musik im Klangraum
Organisation:
Leitung: Juli Gebhardt
Produktion: Tim Strohmeier
Redaktion: Leonie Klöpfer, Juli Gebhardt
Archivrecherche: Theo Dietz, Juli Gebhardt
Hinweis:
Wir fotografieren bei der Veranstaltung. Sprechen Sie uns bitte an, wenn Sie nicht möchten, dass Fotos, auf denen Sie zu sehen sind, veröffentlicht werden.
Gefördert durch:
Aktuell
Ausstellung
Wovon wir träumen
Marla Fischinger und Johannes Ocker
Über die Ausstellung:
In der Ausstellung Wovon wir träumen zeigen ABK-Alumni Marla Fischinger und Johannes Ocker aktuelle Fotografien, Foto- und Videoinstallationen.
Über die Künstler*innen:
Marla Fischingers künstlerische Praxis setzt sich mit der menschlichen Psyche, psychologischen Prozessen und den damit verbundenen körperlichen Reaktionen auseinander und untersucht deren Auswirkungen auf zwischenmenschliche Beziehungen und gesellschaftliche Strukturen. Dabei arbeitet sie autofiktiv, textbasiert und multimedial. So verwendet sie Medien wie Video, Fotografie und Zeichnung und kombiniert diese mit Text. Die lyrischen und prosaischen Texte entstehen parallel zu bildnerischen Prozessen oder werden integraler Bestandteil installativer Setzungen.
Johannes Ocker fotografiert. Sein Werk ist geprägt von einer subtilen Ironie, die seine tiefe Auseinandersetzung mit ethischen Fragen im Kontext von Mensch, Tier und Zivilisation durchdringt. Ein zentrales Moment ist dabei der phänomenologische Blick auf die Natur und das Erinnerungspotential vorgefundener Orte. Gegenwärtig studiert er als Meisterschüler im Weißenhofprogramm an der ABK Stuttgart.