Künstler*innen:
Anat Ivgi, Andy Dobler, Angelina Seibert, Antonia Christl, Armin Wischkony, Christina Koch, Daniel Frey, Jakob Tyroller, Johannes Burgmayer, Josephine Boger, Julia Kreutzer, Juli Gebhardt, Katharina Becker, Laura Fröhlich, Lili Weyrich, Rebecca Ogle und Valentin Wenzel
Eröffnung:
Freitag, 12. Januar 2018, 20:00 Uhr
Einführung: Prof. Birgit Brenner
Finissage:
Freitag, 2. Februar 2018, 19:00 Uhr
Musik zur Finissage mit Felix Nagl und Pascal Zurek
Über die Ausstellung:
Ursprünglich stammt der Ausdruck ride or die aus dem Bikermilieu mit der Bedeutung, eher sterben zu wollen als nicht Motorrad fahren zu können. In seiner heutigen Verwendung hat sich seine Bedeutung verschoben und er bezieht sich auf die Bindung zu einer Person, für die man bereit ist, jegliche Höhen und Tiefen durchzustehen. Der Begriff ist dabei nicht rein negativ konnotiert: Enjoy the ride!
Die Ausstellung RIDE OR DIE der Klasse von Prof. Birgit Brenner der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart zeigt vom 13. Januar bis 2. Februar 2018 Einblicke in die Vielfalt der künstlerischen Positionen der Studierenden, die gemeinsam erarbeitet, erprobt, diskutiert, manifestiert und in Frage gestellt wurden. Die präsentierten Arbeiten kreisen um ein weites Themenfeld von Identität, Erinnerung, Veränderung, Provokation, Struktur, Norm und Abweichung.
In Kooperation mit:
Aktuell
Ausstellung
Wovon wir träumen
Marla Fischinger und Johannes Ocker
Über die Ausstellung:
In der Ausstellung Wovon wir träumen zeigen ABK-Alumni Marla Fischinger und Johannes Ocker aktuelle Fotografien, Foto- und Videoinstallationen.
Über die Künstler*innen:
Marla Fischingers künstlerische Praxis setzt sich mit der menschlichen Psyche, psychologischen Prozessen und den damit verbundenen körperlichen Reaktionen auseinander und untersucht deren Auswirkungen auf zwischenmenschliche Beziehungen und gesellschaftliche Strukturen. Dabei arbeitet sie autofiktiv, textbasiert und multimedial. So verwendet sie Medien wie Video, Fotografie und Zeichnung und kombiniert diese mit Text. Die lyrischen und prosaischen Texte entstehen parallel zu bildnerischen Prozessen oder werden integraler Bestandteil installativer Setzungen.
Johannes Ocker fotografiert. Sein Werk ist geprägt von einer subtilen Ironie, die seine tiefe Auseinandersetzung mit ethischen Fragen im Kontext von Mensch, Tier und Zivilisation durchdringt. Ein zentrales Moment ist dabei der phänomenologische Blick auf die Natur und das Erinnerungspotential vorgefundener Orte. Gegenwärtig studiert er als Meisterschüler im Weißenhofprogramm an der ABK Stuttgart.