Eröffnung:
Freitag, 11. September 2020, 16:00-20:00 Uhr
Programm:
Donnerstag, 1. Oktober 2020, 17:00–20:00 Uhr
Performance von Janneke van der Putten
Samstag, 3. Oktober 2020, 15:00 Uhr
Künstlerinnengespräch mit Janneke van der Putten
Öffnungszeiten:
Donnerstag und Freitag 17:00-20:00 Uhr
Samstag 11:00-17:00 Uhr
Sonntag 14:00-17:00 Uhr
Über die Ausstellung:
Klang. Farbe. Materialität.
Sich durch den Raum bewegen, die Körperlichkeit und Präsenz von [to] erleben: eine Ausstellung, in der die Architektur Teil der Werke wird, die Jorinde Fischer und Janneke van der Putten für den Kunstraum 34 konzipiert haben. Jorinde Fischer arbeitet mit Textilien und Stahl als primäre Materialien, die sie im Raum aufspannt, drapiert oder setzt. Die vorgebliche Einfachheit der Gestaltung fokussiert die Eigenschaften und Besonderheiten der gewählten Werkstoffe sowie der geschaffenen Raumsituation. Auch für Janneke van der Putten ist der spezifische Ort die Referenz für ihre Performances. Sie erkundet die Raumgegebenheiten mit ihrer Stimme und ihrem Körper vor dem Hintergrund ihrer persönlichen Erfahrungen. Der gestische, performative Aspekt ihrer Kunst zeigt sich ebenso in ihren Gemälden.
About the exhibition:
Sound. Color. Materiality.
Moving through the space, experiencing the physicality and presence of [to]: an exhibition where the architecture becomes part of the works that both Jorinde Fischer and Janneke van der Putten conceived for Kunstraum 34. Jorinde Fischer employs textiles and steel as her primary materials which she stretches, drapes or sets in a space. The ostensible simplicity of her design focuses on the characteristics and peculiarities of her chosen materials and the spatial situation. For Janneke van der Putten too, the specific location is the reference for her performances. She explores the environment with her voice and her body, mediated by her own personal experiences. The gestural, performative aspect of her art is also expressed in her paintings.
Aktuell
Konzert
shindig #7
Grand Piano
Über die Veranstaltung:
Shindig Nr. 7!! Diesmal: Grand Piano, am 18. April im Kunstraum 34 in Stuttgart, 21 Uhr!
Die Pianistin Mai Kawano wird „Mass“, „Concerts“ und „I See“ von Yuri Umemoto sowie „Lucid“ von Ben Nobuto und „djytb: Tutorial No. 1“ von Lukas Beyer aufführen – allesamt Kompositionen für Klavier und Fixed Media. Nach dem Konzert werden Yuri Umemoto, Mai Kawano und Lukas Beyer gemeinsam ein DJ-Set spielen.
Eintritt auf Spendenbasis.
shindig ist eine von Lukas Beyer und Weiny Fitui initiierte Konzertreihe für zeitgenössische experimentelle Musik.
Über die Musiker*innen:
Yuri Umemoto (geb. 2002) ist ein in Tokio geborener Komponist. Seine Musik entsteht durch Notation, Aufnahme und Bearbeitung, wobei er häufig aufgezeichnete Stimmen und Lieder einbezieht. Er schafft Werke, die von Bühnenaufführungen bis hin zu Aufnahmen reichen. Seine Praxis umfasst klassische und zeitgenössische Musik/Kunst sowie die Club-, Experimental-, Ambient- und Popmusikszene. Umemoto ist derzeit Artist in Residence bei @akademiesolitude.
Mai Kawano (geb. 2002) ist eine in Frankfurt lebende Pianistin. Mit einem Hintergrund in der klassischen Musik arbeitet sie mit Komponisten ihrer Generation zusammen und bringt neue Werke zur Uraufführung. In ihren Arrangements interpretiert sie bestehendes Material neu und erforscht durch eine ausgeprägte Sensibilität für instrumentale Ansätze Erinnerung und Erzählung.
Ben Nobuto (geb. 1996) ist ein britisch-japanischer Komponist, Pianist und Produzent, der in London lebt. Mit einem Stil, der als „äußerst zeitgenössisch“ (Manchester Collective) und „klanglich umwerfend“ (RPS Awards) beschrieben wird, beschäftigt sich seine Musik mit Themen wie Aufmerksamkeit und Fragmentierung, wobei er auf spielerische, ironische und surreale Weise Anleihen bei der Internetkultur und populären Ausdrucksformen nimmt. Er kombiniert häufig akustische und elektronische Klänge und interessiert sich dafür, wie Prozesse des einen auf das andere übertragen werden können, sowie für die Beziehung zwischen dem „Menschlichen“ und dem „Nicht-Menschlichen“ im Kontext einer Live-Performance.
Lukas Beyer (geb. 1997) ist djytb, djytb ist ____________. Zum Beispiel hat er ein IKEA-Regal in ein Soundsystem umgebaut (Kallax Soundsystem, 2022), einen musikalischen Kurzfilm gedreht (Official Music Video, 2025) und versteht Konzerte als performative Setzungen. Seine Musik wurde von In Unison (Brüssel) und 76666 (Karlsruhe) veröffentlicht.