Doppelgänger
Konzert mit dem Nadar Ensemble (BE)

Dokumentation:

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Der Name des Nadar Ensembles ist ein Verweis auf den echten
Nadar – das Pseudonym von Gaspard-Félix Tournachon (1820-1910), dessen multidisziplinären und abenteuerlustigen Geist das Ensemble teilen möchte. Der historische Nadar war nicht nur ein bekannter Fotograf und Ballonfahrer, sondern auch Karikaturist, Spion, Kunstkritiker und vieles mehr. Er organisierte regelmäßig informelle „Salons“, zu denen er Künstler, Denker, Schriftsteller und Wissenschaftler einlud, um einen interdisziplinären Dialog anzuregen.
Nadar will qualitativ hochwerte Konzerte geben und Werke von Komponisten der jüngsten Generation verteidigen und zur Entstehung verhelfen. Deswegen unternahm das Ensemble langfristige Projekte mit Komponisten wie Stefan Prins (°1979), Daan Janssens (°1983), Johannes Kreidler (°1980), Martin Schüttler (°1974) Alexander Schubert (°1979) und Simon Steen-Andersen (°1976). Zudem ist das Nadar Ensemble stets auf der Suche nach neuen oder erweiterten Konzertformen, um einen tiefgreifenderen Dialog zwischen Komponist, Partitur, Musikern und Publikum anzuregen.
Dank klarer künstlerischer Entscheidungen, enger Zusammenarbeit mit den Komponisten und intensiver Probephasen mit einem festen Kernensemble ist es Nadar gelungen, innerhalb weniger Jahre in Belgien und im Ausland ein einzigartiges Profil zu etablieren. Auftritte des Ensembles fanden schon in mehreren wichtigen Konzerthallen und auf wichtigen Festivals statt, u.a. TRANSIT festival Leuven, deSingel Antwerpen, Harvest Festival Denmark, Tzlil Meudcan Tel Aviv, Acht Brücken Köln, Rotterdam Philharmonic Gergiev Festival, Nowy Teatr Warschau, Internationale Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt (2010, 2012 und 2014) und Donaueschinger Musiktage 2012 und 2015.

 

In his 1900 short film l’Homme Orchestre, movie pionier Georges Méliès manages to conjure up six doppelgängers of himself, due to meticulous preparation and hours of montage. With today’s technology, we can (virtually) double ourselves easily. We chat with friends from other continents via Skype, while on Facebook checking in in our favorite bar around the corner. Meanwhile, we effortlessly maintain several versions of our identity, from our Tinder or LinkedIn profiles to the actual, tangible person our loved ones know. 
In Doppelgänger, Nadar presents a multi-layered musical and visual discourse, with avatars as main characters. Whereas the pieces by Simon Steen-Andersen and Serge Verstockt set a magic atmosphere, Michael Beil creates a more gloomy wonderland, full of Lynchian alienation. Finally, with Generation Kill – offspring 1, Stefan Prins leads us to the dark side of the wondrous technology.