Eröffnung:
Freitag, 24. Februar, 19:00 Uhr
Finissage:
Sonntag, 2. April 2023, 14:00-17:00 Uhr
Öffnungszeiten:
Donnerstag und Freitag 17:00-20:00 Uhr
Samstag und Sonntag 14:00-17:00 Uhr
Über die Ausstellung:
Mélanie Lachièze-Rey platziert Objekte im Raum. Raum gewordene Linien, die sich ununterbrochen bewegen und organische Formen umreißen, werden durch Verleimen und Bearbeiten von Sperrholzschichten zu dynamischen Volumen, schreiben sich als enigmatische und organische Objekte und Formen im offenen Raum ein.
Michelin Kober, nimmt in der Zeichnung räumliche Untersuchungen vor. In unterschiedlichen Werkgruppen untersucht sie das Verhältnis zwischen besetztem und unbesetztem Raum und der dazugehörigen Grenze. In Schichten werden Zeichnungen auf dem Papier „gebaut“. Immer sind gewisse Rahmenbedingungen festgelegt, innerhalb derer sich das Bildmotiv ganz unmittelbar im Zeichenprozess auf dem Papier entwickelt.
Aktuell
Theater
Beautiful and daily Stonings (the Sleeping Wife)
ein Theaterstück von Art Territories Collective
Über das Stück:
Beautiful and daily Stonings (the Sleeping Wife) ist inspiriert von Talia, Sonne und Mond, der Erzählung, die Giambattista Basile 1634 verfasste und aus der sich Jahrhunderte später Dornröschen entwickelte.
Während die Tradition darin eine Liebesgeschichte und ein glückliches Schicksal sieht, verweilt dieses Stück in den dunkleren Bereichen der Erzählung: dem schlafenden, verlassenen Körper, dem Verlangen, der Macht und der Gewalt. Im Wechsel zwischen fiktionalen Bezügen und dem ständigen Echo realer Fälle im Zusammenhang mit dem berüchtigten „Schlaf-Inhalt“ durchbohrt das Stück die glänzende Oberfläche des Märchens und legt offen, was hinter dem Versprechen eines Happy Ends verborgen liegt.
Infos:
Datum: 18. und 19. September 2026, je 19 Uhr
Dauer: 1 Std. 15 Min.
Team: Karina Pino Gallardo (Regie, Text und Darstellerin), Emilia Dorr (Regieassistenz und Darstellerin), Maya Siegle (Darstellerin), Carlos Hernández (Sounddesign), Videos: Dayani Muñoz
Über die Künstlerin:
Karina Pino Gallardo ist eine kubanische Theaterregisseurin, Performerin und Kunstwissenschaftlerin, die in Deutschland lebt.
In ihrer Arbeit setzt sie sich mit Konzepten wie Erinnerung, Gewalt und Macht auseinander und schafft immersive Performances und Theaterstücke, in denen dokumentarische Ansätze und Fiktion miteinander verschmelzen. Im Rahmen verschiedener Künstlerresidenzen (Portugal, Deutschland, Spanien, Italien, Chile, Kolumbien, Kuba), Festivals und kreativer Plattformen hat sie internationale Projekte entwickelt und mit zahlreichen Künstlern und Institutionen in ganz Europa und Lateinamerika zusammengearbeitet. Ihre Theaterstücke und Performances wurden in den letzten sechs Jahren europaweit aufgeführt.